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Abschied von Maestro-Funktion: bezahl.de punktet mit preiswerten Zahlungsalternativen

Nach über 30 Jahren sollen zum 1. Juli 2023 keine Girokarten mit Maestro-Funktion mehr ausgegeben werden. Die Funktion machte das deutsche Standardzahlungsmittel international einsatzfähig, konnte jedoch mit den Entwicklungen der fortschreitenden Digitalisierung nicht mithalten. Die Konsequenz: Banken werden alternative Systeme nutzen und zukünftig vermehrt Debit- und Kreditkarten an ihre Kundschaft ausgeben. Für den Handel bedeutet das deutlich höhere Abgaben pro Transaktion. Erfahren Sie in diesem Artikel mehr über die Hintergründe und wie Sie mit bezahl.de weiterhin kostengünstig bargeldlose Zahlungsmöglichkeiten anbieten können.





Köln, 28.06.2023. Anfang der 90er Jahre war die Maestro-Funktion bahnbrechend für die Funktionalität der Girokarte und somit für den gesamten bargeldlosen Zahlungsverkehr: Das Netzwerk bot erstmalig die Möglichkeit, unkompliziert weltweit Geld abheben und mit Karte bezahlen zu können und läutete somit das Ende der Traveller-Scheck-Ära im Papierformat ein. Das Lastschriftnetz setzte sich im internationalen Zahlungsverkehr, insbesondere im Einzelhandel durch. Die Erfolgsgeschichte bewährte sich über 30 Jahre – mittlerweile sind über 400 Millionen Karten mit Maestro-Funktion im Umlauf und das rot-gelbe Logo für die meisten Deutschen selbstverständlicher Teil ihrer Girokarte.


Nicht mehr zeitgemäß: Die Erfolgsgeschichte Maestro scheitert an Digitalisierung

Natürlich hat sich in den letzten drei Jahrzehnten eine Menge in der Welt getan: Neue Technologien revolutionierten den globalen Markt, die Digitalisierung setzte sich zunehmend in allen Lebensbereichen durch. Die ursprünglich innovative Maestro-Funktion konnte dabei nicht mit allen Neuerungen mithalten. Grund hierfür ist insbesondere die Erfolgsgeschichte des Onlinehandels, auf die sich die Vorteile von Maestro nicht anwenden ließen. Das liegt unter anderem an der bis zu 19 Zeichen umfassenden Ziffernkombination auf den Karten, welche mit üblichen E-Commerce-Portalen nicht kompatibel ist. Maestro-Karten blieben für den immer mehr an Bedeutung gewinnenden Onlinehandel nicht nutzbar, was der Hersteller schließlich als nicht mehr zeitgemäß einordnete.


Der US-amerikanische Anbieter Mastercard gab daher im Herbst 2021 bekannt, dass neue Girokarten nur noch bis Juli 2023 mit der Maestro-Funktion ausgestellt werden sollen. In Deutschland betrifft diese Entscheidung Millionen von Bankkund:innen. Bislang konnten diese nur aufgrund von Funktionen wie Maestro oder V-Pay (V-Pay ist ein ähnliches System wie Maestro, welches von dem Konkurrenzunternehmen Visa angeboten wird) ihre Bankkarten im Ausland für Zahlungen oder Barabhebungen nutzen. Die Konsequenzen sind vielfältig: Banken gehen unterschiedlich mit der geplanten Änderung um. Aufgrund der zukünftig eingeschränkten Funktion der Girokarte werden viele Verbraucher:innen und Banken wohl künftig zu Girokarten mit Debitfunktion oder klassischen Kreditkarten wechseln. Expert:innen der Verbraucherzentrale gehen deshalb davon aus, dass sich der Anteil an Kredit- und Debitkarten auf dem deutschen Markt stark erhöhen wird.


Handel fürchtet hohe Kosten durch erwarteten Kreditkarten-Boom

Kommt es künftig statt des bislang üblichen Lastschriftverfahrens mit der klassischen Girokarte vermehrt zu Debit- und Kreditkartennutzungen, wird das für den Handel teuer. Während Mastercard dann an jeder Transaktion fleißig mitverdient, geht dieser Profit zulasten der Händler:innen, welche hier deutlich höhere Abgaben im Vergleich zur Girokartenzahlung entrichten müssen. Während Kartenzahlungen aus dem Handel nicht mehr wegzudenken sind, wird die Einschränkung des deutschen Standartzahlungsmittels vermutlich zu einer deutlichen Zäsur für Händler:innen führen: Wie können Waren und Dienstleistungen weiterhin kostengünstig per Kartenzahlung angeboten werden?


  • Die Girokarte erleidet als Standardzahlungsmittel der Deutschen deutliche Funktionseinschränkung und wird künftig nicht mehr international einsetzbar sein.

  • Expert:innen erwarten daher einen starken Anstieg von Kredit- und Debitkartennutzungen auf dem deutschen Markt.

  • Mastercard verdient an jeder Debit- oder Kreditkartenzahlung durch höhere Entgelte mit – der Handel fürchtet dementsprechend künftig hohe Abgaben für Kartenzahlungen.


bezahl.de gewährleistet weiterhin günstige Zahlungsoptionen

Der Kölner Zahlungsspezialist bezahl.de optimiert Zahlungsprozesse in deutschen Autohäusern seit mittlerweile über 5 Jahren und konnte sich längst zum ersten Ansprechpartner für digitales Zahlungsmanagement im deutschsprachigen Automotive Bereich etablieren. Das vollautomatisierte System überzeugt unter anderem durch die integrierten und hochmodernen Zahlungsmodalitäten, welche unterschiedliche Kundengruppen ansprechen und so einen Verkaufsabschluss erleichtern. Neben gängigen Kartenzahlungen können auch andere digitale Optionen wie direktbezahlen, PayPal oder flexible Ratenzahlungsmöglichkeiten komfortabel über die Zahlungseinladung auf dem eigenen Endgerät gewählt werden.


Durch die Einstellung der Maestro-Funktion erwartet der Handel künftig viele Veränderungen, auf die er flexibel reagieren muss. Das Zahlungsmanagementsystem von bezahl.de bewährt sich hier durch konstante Top-Konditionen für Kartenzahlungen, welche es Händler:innen auch zukünftig ermöglichen, digitale Zahlungsoptionen kostengünstig anzubieten. Kooperationspartner:innen profitieren weiterhin von den niedrigen Abgaben pro Transaktion und werden so vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen nachhaltig entlastet. Die fortschreitende Digitalisierung stellt Unternehmen fortwährend vor neue Herausforderungen – mit bezahl.de haben Sie einen starken Partner an Ihrer Seite, der Sie für alle Neuerungen wappnet. Vereinbaren Sie Ihre persönliche Produktpräsentation und erfahren Sie, wie Ihr Unternehmen mit bezahl.de bares Geld spart. Kostenlos und unverbindlich, versteht sich!




Kontakt

Johannes Wolff

Head of Sales






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