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Geldwäscheprävention: Staatliche Auflagen und gesellschaftliche Verantwortung


Seit der Einführung des Geldwäschepräventionsgesetzes im Jahr 2017 müssen viele deutsche Unternehmen tagtäglich Strukturen schaffen, um Geldwäsche einzudämmen. Das ist zwar aufwändig, aber absolut notwendig: Verstöße werden mit hohen Strafen geahndet. Insbesondere Branchen, die mit hohen Bargeldbeträgen arbeiten, sind betroffen. Dazu zählt beispielsweise auch der Automobilhandel. Warum Geldwäscheprävention so wichtig ist und weshalb sie insbesondere für in Deutschland abgewickelte Geldgeschäfte relevant ist, erfahren Sie in diesem Blogartikel.



Egal ob Korruption, Steuerhinterziehung oder Raub: Wenn sich Menschen auf illegalem Wege Geld aneignen, suchen sie im Anschluss oft Wege, es dem regulären Finanzkreislauf zuzuführen. Um dessen kriminelle Herkunft zu verschleiern, dienen legale Transaktionen häufig als Brücke. Dieses Vorgehen ist nicht neu: Bereits 1929 gelang es Mafiaboss Al Capone in Chicago sein durch Schutzgelderpressungen und andere kriminelle Machenschaften erlangtes Vermögen durch die Investments in Waschsalons “reinzuwaschen”. Diese Verschleierungstechnik fand im Anschluss zahlreiche Nachahmende und durch die Globalisierung der Finanzmärkte weiteren Aufschwung. Auch wenn das tatsächliche Ausmaß dieses internationalen Phänomens nur schwer ermittelbar ist, gehen Schätzungen davon aus, dass Geldwäschegeschäfte jährlich in einem Umfang von zwischen 500 Milliarden und bis zu zwei Billionen US-Dollar durchgeführt werden. Alleine in Deutschland dürfte ihr Volumen jährlich etwa 100 Milliarden Euro betragen. Deutschland wird besonders gern als Standort für Geldwäsche gewählt. Die Deutschen zeichnen sich nicht nur durch ihre allgemeine Liebe zu Bargeldtransaktionen aus, sie können diese auch in beliebiger Höhe abwickeln. Während in einigen europäischen Nachbarländern Bargeldtransaktionen durch Obergrenzen von wenigen Hundert bis Tausend Euro erheblich beschränkt werden, werden in Deutschland selbst Autos und Immobilien mit Bargeld bezahlt. Da somit nicht nur erhebliche Steuerverluste entstehen, sondern Geldwäsche vor allem organisierte Kriminalität finanziert und Straftaten wie Menschenhandel sowie Terrorismus fördert, wurden staatliche Maßnahmen zur Geldwäscheprävention eingeführt.


Das Geldwäschepräventionsgesetz stellt Unternehmen vor Herausforderungen

Das im Jahr 2017 in Deutschland in Kraft getretene Geldwäschepräventionsgesetz soll illegale Geschäfte erschweren und so idealerweise verhindern. Manche Wirtschaftsbereiche sind naturgemäß eher von Geldwäsche betroffen als andere. Dementsprechend müssen sich vor allem Banken, Versicherungsunternehmen, Immobilienmakler, Spielbanken, Güterhändler oder auch Finanzdienstleister mit den Regelungen des präventiv ausgerichteten Geldwäschegesetzes auseinandersetzen. Die Anzahl der zu beachtenden Vorschriften sind mit der Gesetzesänderung aus dem Jahr 2017 von 17 auf 59 angewachsen. Betroffene Unternehmen müssen im Rahmen einer besonderen Sorgfaltspflicht ihre GeschäftspartnerInnen genau überprüfen, um Geldwäsche möglichst frühzeitig erkennen zu können. Dazu gehört beispielsweise eine Identitätsprüfung, welche anonyme Transaktionen verhindert, sowie eine Prüfung, ob entsprechende VertragspartnerInnen für wirtschaftlich Berechtigte handeln. Sollte es zu einem Verdachtsmoment kommen, sind Unternehmen dazu verpflichtet, dies bei der Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen anzuzeigen.

Um diesen Anforderungen zuverlässig nachkommen zu können, müssen firmenintern entsprechende Strukturen geschaffen und Mitarbeitende beispielsweise geschult werden. Das ist kostenintensiv und risikoreich: Bei Verstößen gegen die staatlichen Auflagen drohen Bußgelder von bis zu 100.000 Euro bei erstmaligem Verstoß, beziehungsweise bis zu 5 Millionen Euro oder bis zu 10% des Vorjahresumsatzes in schwereren Fällen.


Automatisierte Geldwäscheprävention senkt administrativen Aufwand bei maximaler Transparenz

Die Zahlungsmanagementplattform bezahl.de arbeitet mit zahlreichen KooperationspartnerInnen zusammen, die von dem Geldwäschepräventionsgesetz betroffen sind und viel Geld sowie Zeit in dessen Umsetzung investieren müssen. Durch den Einsatz modernster Technologie ist es dem Kölner Start-Up gelungen, alle Prozesse rund um die interne Geldwäscheprävention von Unternehmen zu optimieren: Abläufe werden vereinfacht und digitalisiert, administrativer Aufwand somit minimiert. Durch den automatischen Abgleich von Name und Herkunftsland der VertragspartnerInnen und ZahlungssenderInnen garantiert das Verfahren Effizienz und Komfort. Unternehmen müssen sich bloß noch um verdächtige Geldeingänge kümmern, was das gewissenhafte Erfüllen der staatlichen Auflagen erheblich vereinfacht und den Verwaltungsaufwand spürbar senkt. Dabei kann die Software von bezahl.de zwar keine juristische Gewähr für seine KundInnen übernehmen, jedoch maximale Transparenz schaffen.


Wenn der Geldwäschepräventions-Check von bezahl.de auch für Ihr Unternehmen in Betracht kommen könnte, vereinbaren Sie eine individuelle Produktpräsentation auf www.bezahl.de/geldwaeschepraevention/



Kontakt: Larissa Marschewski Lead Communication communicate@bezahl.de www.bezahl.de





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